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16. Oktober: Die ”Bierdeckelpredigt”

In diesen Tagen erhalten Haushalte mit evangelischen Mitgliedern die sogenannte Impulspost von der Landeskirche EKHN (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau). Diese präsentiert auf originelle Weise als Motiv einen Bierdeckel, auf dessen einer Seite – witzig kommentiert – die drei Liebesgebote von Jesus stehen. Auf der Rückseite findet sich dazu die Frage: ”Die Bibel – auf einem Bierdeckel?” Insgesamt soll es auf den auch real erhältlichen Bierdeckeln 30.442 Verse geben, die immer wichtige Aspekte des Glaubens auf den Punkt bringen. Weitere Informationen dazu finden sich auf der eigens dazu eingerichteten Website der EKHN.
Doch, was soll das eigentlich, und was bringt es? Kann man die Bibel auf diese Weise vermitteln? Ist das nicht bloße Anbiederung und eine dieser hilflosen Aktionen, um gegenüber den Kirchen distanzierte Menschen wieder näher zu bringen – ”anzulocken”?
Und werden hier nicht zudem einfach Kirchensteuern verschwendet? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es am kommenden Sonntag in der Thalkirche, am 16. Oktober um 10:00 Uhr. Mit ein bisschen Glück erhält jeder Besucher am Ende auch einen originalen Bierdeckel zur ”Bierdeckelpredigt” von Pfarrer Thomas Hartmann … Herzliche Einladung!

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Dem Luther auf´s Maul schauen!

Tödliche Krankheiten und hilfloses Sterben nicht nur durch die Pestseuche waren zu Luthers Zeiten verbreitet.
Vom Hof Friedrich des Weisen erreichte den Reformator die Bitte um eine Schrift zur Vorbereitung auf den Tod. Noch im selben Jahr 1519 stellte Martin Luther den Sermon von der Bereitung zum Sterben fertig. Darin begegnet er dem erschreckenden Bild des Todes mit den Sakramenten und insbesondere dem Vertrauen auf die Gnade Gottes und das himmlische Bild Christi: Dadurch lasse sich die Angst vor dem Tod überwinden.
Wie aktuell und hilfreich diese Gedanken Luthers in unsere Zeit übertragen noch heute sind, soll an diesem Abend Thema sein. Pfarrer Thomas Hartmann wird wichtige Passagen aus der Lutherschrift präsentieren, dazu und anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Diese könnte spannend sein auch im Hinblick auf trostreiche Berichte, wie sie heute unter der Bezeichnung "Nahtoderfahrungen" intensiv dokumentiert und debattiert werden.
Die Veranstaltung findet statt am
Donnerstag, 15. September 2016, um 19:30 Uhr im ev. Gemeindehaus der Thalkirchengemeinde, Kreuzbergstraße 9. Der Eintritt ist frei.

Predigt zum Gerichtsdrama "Terror"

Am 26. Juni beschäftigt sich Pfarrer Thomas Hartmann in seiner Predigt mit dem kontroversen Theaterstück "Terror" von Ferdinand von Schirach. Darin kapert ein Terrorist eine Passagiermaschine und zwingt die Piloten, Kurs auf ein voll besetztes Fußballstadion mit 70000 Besuchern zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug in letzter Minute ab, alle über 164 Passagiere samt Crew sterben. Der Pilot muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Seine Richter sind die Theaterbesucher, die am Ende über Schuld oder Unschuld urteilen müssen.
In der Predigt wird es auch um die juristische und moralische Fragestellung gehen, primär aber um eine theologisch-ethische Beurteilung.
Der Gottesdienst findet am Sonntag, 26. Juni 2016, um 10:00 Uhr in der Ev. Thalkirche in Wiesbaden-Sonnenberg statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Vortrag über Nahtoderfahrungen

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Prof. Dr. Enno Edzard Popkes

Die evangelische Thalkirchengemeinde Wiesbaden-Sonnenberg lädt ein zum Vortrag über:

"Nahtoderfahrungen: eine Herausforderung für Theologie und Kirche?!"

Der Kieler Theologieprofessor Dr. Enno Edzard Popkes wird am Donnerstag, 25. Februar 2016, in der evangelischen Thalkirchengemeinde in Wiesbaden-Sonnenberg zu Gast sein und einen Vortrag über das Thema halten: "Nahtoderfahrungen: eine Herausforderung für Theologie und Kirche?!" Enno Edzard Popkes lehrt an der theologischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und ist dort Professor für Geschichte und Archäologie des frühen Christentums und seiner Umwelt. Sein spezielles Interesse gilt aktuell dem Bereich Nahtoderfahrungen und verwandter Themengebiete. Ihm ist es gelungen, dieses Thema an der theologischen Fakultät zu integrieren und er ist dabei, eine weitere Akzeptanz der Forschung dazu im akademischen Umfeld zu erreichen. Dabei setzt er auch stark auf den interdisziplinären Dialog und ist aktives Mitglied im Netzwerk Nahtoderfahrung.
Auf seinen Vortrag am
25. Februar um 19:30 Uhr im ev. Gemeindehaus, Kreuzbergstraße 9, über Nahtoderfahrungen und ihre Bedeutung für Theologie und Kirche kann man daher nur gespannt sein – Sie sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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