Du sollst nicht ... verbieten!

Koma-Säufer, jugendliche Gewalttäter, Kindermisshandlung und Kindesmissbrauch im Internet, Umweltsünder, selbstsüchtige Manager und Steuerhinterzieher. Ja, es gibt so viele scheinbar gute und auf den ersten Blick überzeugende Gründe zu verbieten, zu kontrollieren und zu regulieren, dass es beim Anbringen der gesetzlichen Schraubzwingen nur so knirscht. In vielen Fällen meint der brave Bürger: Recht so! Und bedenkt nicht, dass die Folgen der immer weiter zunehmenden Restriktionen und Überwachungen in unserem Staat ins Bodenlose ausufern. Es stimmt, in der Bibel hagelt es ebenfalls Gebote und Verbote, dass einem schwindelig werden könnte. Aber dort steht auch etwas von Freiheit, Liebe und Vertrauen. Unsere Regierenden scheinen derzeit zu glauben, alles Kontroverse lasse sich auf Kosten der Selbstbestimmung und Freiheit regeln. Dieser Schuss aber wird nach hinten losgehen. Kein Gottesstaat (zum Glück), aber ein weltlicher Überwachungsstaat, der fast jeden Aspekt unseres gesellschaftlichen Lebens berührt, erwartet uns, wenn es so weitergeht. Die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger, auch die „Freiheit eines Christenmenschen“ wird auf der Strecke bleiben. Aus wohl gemeinten Gründen, wie so oft. Denn merke: Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert!
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